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Germany/Austria

August 25, 2010

Europa, Deutschland, Bayern, Augsburg…ich bin wieder dahoim!

Die letzten 2 Monate meiner Reise waren extrem dicht geballt mit Erlebnissen, welche es nun heißt aufzuarbeiten. Nebenbei ist meine größte Challenge im Moment ANKOMMEN, auspacken, Bilder durchstöbern, Familie und Freunde in die Arme zu schließen und natürlich schnell nach Österreich düßen (Vdks-Sicherheitstraining) und die nächste Woche mit meinem Bruder Berlin unsicher machen :)

Danke an alle für alles!?

…es werden noch unterhaltende Berichte folgen!

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Canada, Calgary

Juli 27, 2010

3 Wochen Farmlive vom feinsten sind vorbei…etwas wehmuetig verlassen wir die BlueJay Farm mit Scott und Liz (die zwei suessen am lagerfeuer!), die uns mit nach Vancouver nehmen. Wir verpassen die erste Ferry, dann die zweite und muessen schliesslich nach 12 Stunden reisen mit dem ganzen Gepaeck durch die City rennen um den letzten Bus nach Osten zu erwischen.
Check!
Fuer mich geht es nach Calgary, Alberta aufs Folk Fest :)

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Cortez Island – BlueJay Lake Farm

Juli 14, 2010

…ich habe gerade geholfen ein Kalb auf die Welt zu bringen!!!

Es gibt leider kaum Internetzugang hier da wir auf Solarstrom angewiesen sind, nur so viel:

Diese Farm ist sooooo schoen und die Erlenbnisse sind unvergesslich, die Zeit rennt und ich steh auf Kanada…

See you soon

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Canada Island Hopping

Juli 8, 2010

“Howdy,Folks! ” sprach der Busfahrer bevor wir im Meer aus Baeumen
verschwanden. Der kanadische Regenwald ist schon ziemlich
beeindruckend und wenn sich hier die Sonne durchkämpft auch schoen
anzuschauen oder fuer zahlreiche Spaziergange offen. Falls die Sonne
mal wieder zu schwach ist, sollte man an den Strand fluechten, einen
Kaffe im “Tuff Beans” downtown trinken, eine Runde mit dem Longboard
(langes stylisches Brett mit Rollen dran) drehen, oder sich für
irgendwelche Gemeinnutzigen Arbeiten bereiterklären. Gemeinnützig!?
Welche Gemeinschaft?
Nun, nachdem ich nach brillanten 3 Wochen amerik. Westküste wieder in
Vancouver gelandet bin erwartete mich ja ein (…im Vorhinein
geplante) Ueberraschung. Mein Freund Alex hat seine Stiefel gegen ein
Flugticket eingetauscht, um mit mir die letzten 2 Monate meiner Reise
zu verbringen. Nach drei kulturellen Tagen im teils verregneten
Vancouver wussten wir dann endlich wo wir unsere Expedition starten
wollen, Vancouer Island! Also noch schnell ein Zelt kaufen (hatte
meins ja bereits mit dem Subaru verkauft), Ferry Ticket kaufen und ab
auf die Insel!!!

“Die Insel” ist dann erstmal groesser als gedacht und wir sind froh
nicht gleich die Haupstadt Viktoria angepeilt zu haben und schließlich
fuehren uns einheimische Tips zu einem idylischen saftig gruenem
Campingplatz in Parksville. Nach zwei Entspannungstagen mit
Sonnenuntergang und einigen Dosen “Molson”, koennen wir uns
schließlich zwei Räder im ansässigen Bike Store mieten ( oder eher
kaufen, da der Chef versicherungstechnisch nicht Vermieten darf
verkauft er uns die Drahtesel einfach und wir verkaufen sie ihm nach 2
Tagen dann einfach wieder zurück! Kompliziert?Nein, kanadische
Logik…).
Jedenfalls bekommen wir noch den Tip etwas laenger zu bleiben und uns
am Daddy’s Day ein paar Ortschaften weiter die legendäre “Oldtimer
Carshow” anzuschauen. Und für diese klassischen Schoenheiten, von
einem tuerkissenem Ford F-100 ueber schräg aufgemotzte Mustangs bis
hin zu den chefigste Chevys, hat sich der wunde Hintern vom
“Hamsterradl” auch wirklich gelohnt!
Nichtsdestotrotz es ist “Tofino Time” (…half the Pace – twice the
pleasure…) und so nehmen wir montag morgens den Greyhound bus auf
die ander Seite der Insel. So viele tolle Erlebnisse und Geschichten
habe ich von diesem “verschlafenen” Surferort schon gehört, das es zu
einem meiner “Must-DOS” geworden ist. Anscheinend allerdings nicht nur
für mich! Die durch whale watching und sekayaking hochgepeitschten
touristenpreise verschlagen uns erst mal die Sprache. 40 Bucks fuer
eine Nacht auf dem Campingplatz (mit Blick aufs meer… aber wer will
sich das schon leisten?) Zum Glueck erhalten wir einen Hinweis zum
Wildcampen! So verbringen wir die erste Nacht in den “Woods” mit noch
viel besseren Blick auf den Pazifik und etwas mehr AbenteuerFeeling.
Den der Baer ist ja nie weit in Kanada :)
Am nächsten Morgen fuehren uns weitere “Local Tips” ins sog. POOLE’S
LAND, eine Art Hippie Kommune auf 100 Hektar kanada. Regenwald
verstreut. Dort kann man sich einen privaten Platz suchen oder erbauen
und fuer 50 Dollar, DIE WOCHE und einigen Stunden “Gartenarbeit”
bleiben. Noch dazu lernt man hier die witzigsten Leute kennen, weiß
immer was grad los ist, wo man “free Food” abstauben kann oder ob die
Band im Pub heute was drauf hat und was eigtl. “Toonie Tuesday” ist.
Hier lerne ich dann auch ne super liebe Schweizerin kennen, mit der
ich dann auch endlich mal wieder zum surfen komme!
Erstaunlicherweise war es noch nirgendwo leichter zu Hitch hiken wie
hier, allerdings geht es Alex und Mir langsam auc den kecks nicht
wirklich mobil zu sein…ja welch glorreicher Grund sich endlich
Longboards zu zulegen! Noch sind meine Knie heil, aber ich wurde
gewarnt ” Gravity works, Girl!” dennoch macht es einen heiden Spass
auf dem frisch geteerten Fahrradweg von Strand zu Strand zu cruisen.

Yes! We got stucked in Tofino.
Wir hatten Regen, Sonne, Wellen, Wind, gute Live Musik, einen
Skatekontest und ein hammer Feuerwerk zu Ehren des Canada Days. Und
nach fast 2 Wochen auf der Insel geht es nun mit der Faehre auf die
Naechste. In Cortes Island werden wir schon erwartet…zum wwoofen
(wer sich noch erinnert, aus meiner nz Zeit, das ist arbeiten auf
organischen Farmen fuer frei Unterkunft und Essen)
und wir wurden gewarnt, dieser Ort soll paradisisch sein!!!

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Canada

Juni 30, 2010
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Northern California

Juni 2, 2010

Und endlich nach zwei der erlebnisreichsten Wochen meines Trips melde ich mich mal wieder aus dem sonnigen San Francisco. Die drei regnerischen Tage in Portland habe ich groesstenteils in “powell’s bookstore” oder dem anliegenden Cafe verbracht, die ueber eine Millionen Buecher muessen ja von irgendjemand gelesen werden! Portland, die Rosenstadt, ist gruen, “organic” und trotz Regen voll von Radlern (Fix Gear laesst gruessen)! Hier koennte man es laenger aushalten, allerdings ist die Regenwahrscheinlichkeit zu hoch. Deshalb packte ich nach 2 Tagen meine Sachen, spazierte an Bahnhof und reiste “Hobo”-maessig (naja ich hatte ein Ticket..) mit der Amtrak-Train weiter nach Sacramento. Im nahegelegenen Napa Valley wuerde ich mit offenen Armen zum Couchsurfen bei Sarah (NZ- BEkannschaft) empfangen. Wie es sich in der Weinhochburg Amerikas gehoert, arbeitet Sarah fuer eine Weinerei namens Signorello. Das bedeutet fuer mich Wein testen, Wein testen, Wein testen! dazu wurden Gourmet Gaenge serviert, deren Namen oder Zutaten ich mir bei bestem Willen nicht merken konnte und das lag eher an deren Exotic als an meinem Pegel :) mmmh ja die Weine waren lecker, auch wenn ich den Unterschied zwischen dem 50 und dem 170 Dollar teurem erlichgesagt nicht erschmecken konnte. An Sarah’s freien Tagen ging es mit den Kids ihres Freundes Chad an den “Bodega Beach”, raufen, toben, frisbee zocken und Salt Water Taffy lutschen.

Sarah stellte mir in dieser hammer Woche allerdings nicht nur in Futon zur verfuegen, Nein ich konnte auch meine ersten Erfahrungen auf der richtigen Strassenseite sammeln. Mit ihren Toyota 4×4 duesste ich den halben Tag ueber die Weinberge (kostet ja nix in den Staten :) , hikte auf den alten Goldgraeber-Trails und naschte frische Erdbeeren vom Feld.

“Free Tuesday” fuer alle Museen in San Francisco, brachte mich das erste mal in diese Traumstadt! Neben dem Memo (modern art) und den ybca galleries, verbrachten wir den Tag vorallem im Golden Gate Park. Diese Lage, diese Straende, diese Szene…Daumen hoch ich liebe diese Stadt!

Die letzten Tage bei Sarah verbrachten wir mit Seakayaken, Oyster essen, ueber Farmers Maerkte schlendern, kochen und in ihrem neuen Gemuesegarten buddeln. Donnerstag abend bekam sie dann einen Anruf von ihrem ehemaligen Arbeitgeber, einer Non-Profit- Raft Company. Welche fuer das kommende Wochenende ueber 50 Kids erwartete, allerdings nicht genuegend Guides zur verfuegung stellen konnte. Da Sarah auf einer Weinauktion arbeiten musste und ich ja im Moment ueber meine Zeit frei verfuegen kann, stopfte ich meine frischgewaschenen Sachen schleunigst in den Rucksack, Sarah statte mich mit Zelt und Neopren aus und schon sass ich bei einem der Raftguides im Auto.

Ziel: South Fork American River!

Am Freitag ging es mit ein paar Trainees (zu denen ich ja eigtl. auch gehoeren sollte!) und zwei weiteren Guides auf den unteren Teil des South Fork, auf dem am Samstag auch der Trip stattfinden sollte. Dem Tripleader gefiel meine Linie und meine Kommandos und so baute ich mein Zelt auf und kroch erwartungsvoll in meinen Schlafsack. Mein erster grosser Trip! Ich war etwas nervoes, da sie die achtklaessler als “Popcorn” beschrieben…”die poppen dir aus dem boot wie Popcorn! haha”

Endresumee war ein genialer Tag, adrenalingeflutete Kinder, ein gluecklicher Tripleader und eine strahlende Franziska (keines der Kids ist mir in den Rapids ueber Bord gegangen und ausserdem wurden wir das komplettflache Endstueck nach dem Wildwasserpart mit Jetskis zum Austieg gezogen…uhhhjeaaaah!)

Ich hab mich ziemlich gut in das Team eingegliedert (4 stockschwule Guides…)  und wir beschlossen am Sonntag den Oberen Teil zu raften, da die Schneeschmelze gerade auf Hochtouren laeuft und wir schon am Samstag extrem hohe Pegel hatten waren ein paar der Guides ziemlich nervoes. Ich hatte noch keine Ahnung was uns erwartet. Die Rapids namens “MeatGrinder” “Troublemaker” und “Hospital Bar” bestanden aus mega hohe Wellenbergen, fetten Walzen und ordentlich Druckwasser! Ich hatte meinen Spass und genoss die Abkuehlung bei 35 Grad Aussentemperatur. Dank Frank duerfte ich das erste Mal ein Ruder-Raft steuern (vorwaerts rudern!? …die Amis!) was um ehrlich zu sein wirklich Spass macht und nachmittags ging es dann nochmal mit den Duckies auf den Unteren Teil. Surfen, Schwimmen, Surfen, Schwimmen…

Nach diesen drei Aktiontagen, konnte ich mit einem der Guides zurueck nach San Francisco fahren und fuer die naechsten Tage ist erst einmal Grossstadt angesagt! Wieviele Tage fuer diese “hier koennte man leben”-Stadt noetig sind weiss ich allerdings noch nicht. Jetzt gibts erstmal Free Dinner im “Green Tortoise”-Hostel essen (guter Tip, danke leo!)

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Washington/ Seattle

Mai 24, 2010

Ganze zwei Tage habe ich in Vancouver, Canada verbracht (mich nebenbei natuerlich sofort in diese tolle Stadt, umgeben von Meer und Bergen verliebt…) bevor ich mit dem Bus ueber die Grenze in den Staat Washington gefahren bin. Meine Tante Heidi hat mich in Seattle abgeholt und nachdem wir uns erst mal stilgerecht einen halben Liter Starbucks Kaffe eingetrichtert haben gings auch gleich los mit der Stadttour.Mit Gepaeck in der Hand gings ueber einen wunderschoenen Markt am Hafenan auf dem die “Salmons” in Zeitungspapier gewickelt durch die Markthalle fliegen und wohl die reizensten Sachen verkauft werden die man sich vorstellen kann.  Am Hafen wurde dann gleich noch Muschelsuppe gegessen, die gierigen Moewen gefuettert und reichlich geschlendert. Nachdem wir alle wichtigen Sehenswuerdigkeiten vom ersten Starbucks Cafe, ueber skurille ausgetrocknete Wuestenmenschen bis hin zu “the world biggest chewinggum wall” gesehen hatten fuhren Heidi und ich mit der Faehre nach Bremerton, wo sie mit Onkel George in einem unglaublich stilgerechten amerikanischen Village wohnt. Nicht zu vergessen ist dabei Molly ihr Hund, der es allerdings nicht fuer richtig befindet “Mam n Dads” Aufmerksamkeit mit mir zu teilen…

Fast eine ganze Woche hab ich nun an diesem friedlichen und heimelichen Ort direkt am “Hood Canal” verbracht und mal wieder fantastische Erlebnisse gesammelt.  Dank Wienerler, Kartoffelsalat, Kompott und Dallmayr Kaffe konnte ich mich fuer alles kommende Staerken :)

Ich habe beeindruckende Tiere gesehen, durfte Meeresbiologen bei ihrer Arbeit begleiten, mit George “Muehle” spielen, mit Heidi Stoffe fuer meinen zukuenftigen Quilt aussuchen, Clams kosten und Margaritas schluerfen!

Thanks to Heidi and George :)

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Auckland/Whitford

Mai 16, 2010

Nach erlebnisreichen, entspannten, herbstlichen letzten zwei Wochen in einem der reichsten Gegenden Neuseelands, geht es in einigen Stunden fuer mich zum Flughafen und ab nach Canada. Wenn alles klappt werde ich die ersten Tage an der Westkueste der Staaten meine Tante Heidi besuchen und mir Zeit nehmen, meinen Canadaaufenthalt etwas zu planen…

Ich bin froh, dass es weiter geht. Neuseeland war klasse! Ich habe es genossen, viel gelernt und geniale Leute getroffen. Danke an alle (auch an Basti der jetzt schon wieder im trauten Augsburg angekommen sein muesste)

Ich freu mich auf Fliegen und Fruehling!

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Kaituna/Okere Falls

Mai 1, 2010

Der wohl beste Abschluss Neuseelands:
Der Kaituna River! Fast zwei Wochen haben Basti und ich uns drauf ausgetobt und jeden Tag einige Runs gemacht. Das tolle ist es lässt sich immer leicht shutteln, da ständig irgendwelche Paddler am rumwerkeln sind oder man joggt einfach schnell an den Einstieg zurück und holt die Karre oder man hat ein nettes “Shuttle-Bunny” und lässt gleich noch ein paar Bilder von sich schießen…

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Rotorua/Okere Falls

April 25, 2010

“Okere Falls” in der Nähe von Rotorua ist so ziemlich, die Kajakerhochburg im Lande. Und seit mittlerweile einer Woche bin ich hier völlig gestrandet und erlebe noch mal einen richtigen Höhepunkt meiner Reise. Tagsüber kann man sich auf dem Kaituna austoben. Das ist ein wunderschöner, etwas tropischer Fluss mit schönen Spielstellen und einem ordentlichen 7m Wasserfall, der mir immer noch etwas zu schaffen macht :) Wir haben das Glück bei einem Bekannten wohnen zu können und Andi und Sahra Uhl helfen uns ein wenig mit Kayak Gear aus. Somit stehen hier seit Tagen paddeln, mountainbiken, seakayaken, in den Hot Pools abhängen, grillen und so an. Doch das mega Highlight war für mich war heute der “Wairoa River”, ein ordentlicher 4er Bach mit ner knackigen 5er Stelle namens “Roller Coaster” ziemlich kurz nach “Mothers Nightmare”… Nach einem ersten Run mit sagenhaften zwei Schwimmern, hab ich dann den zweiten dank Andis Instructions ganz fein runtergepaddelt. Tolle Erfahrung und jaaah es gibt noch viel für mich zu lernen!

Cheers Fran

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