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Canada Island Hopping

Juli 8, 2010

“Howdy,Folks! ” sprach der Busfahrer bevor wir im Meer aus Baeumen
verschwanden. Der kanadische Regenwald ist schon ziemlich
beeindruckend und wenn sich hier die Sonne durchkämpft auch schoen
anzuschauen oder fuer zahlreiche Spaziergange offen. Falls die Sonne
mal wieder zu schwach ist, sollte man an den Strand fluechten, einen
Kaffe im “Tuff Beans” downtown trinken, eine Runde mit dem Longboard
(langes stylisches Brett mit Rollen dran) drehen, oder sich für
irgendwelche Gemeinnutzigen Arbeiten bereiterklären. Gemeinnützig!?
Welche Gemeinschaft?
Nun, nachdem ich nach brillanten 3 Wochen amerik. Westküste wieder in
Vancouver gelandet bin erwartete mich ja ein (…im Vorhinein
geplante) Ueberraschung. Mein Freund Alex hat seine Stiefel gegen ein
Flugticket eingetauscht, um mit mir die letzten 2 Monate meiner Reise
zu verbringen. Nach drei kulturellen Tagen im teils verregneten
Vancouver wussten wir dann endlich wo wir unsere Expedition starten
wollen, Vancouer Island! Also noch schnell ein Zelt kaufen (hatte
meins ja bereits mit dem Subaru verkauft), Ferry Ticket kaufen und ab
auf die Insel!!!

“Die Insel” ist dann erstmal groesser als gedacht und wir sind froh
nicht gleich die Haupstadt Viktoria angepeilt zu haben und schließlich
fuehren uns einheimische Tips zu einem idylischen saftig gruenem
Campingplatz in Parksville. Nach zwei Entspannungstagen mit
Sonnenuntergang und einigen Dosen “Molson”, koennen wir uns
schließlich zwei Räder im ansässigen Bike Store mieten ( oder eher
kaufen, da der Chef versicherungstechnisch nicht Vermieten darf
verkauft er uns die Drahtesel einfach und wir verkaufen sie ihm nach 2
Tagen dann einfach wieder zurück! Kompliziert?Nein, kanadische
Logik…).
Jedenfalls bekommen wir noch den Tip etwas laenger zu bleiben und uns
am Daddy’s Day ein paar Ortschaften weiter die legendäre “Oldtimer
Carshow” anzuschauen. Und für diese klassischen Schoenheiten, von
einem tuerkissenem Ford F-100 ueber schräg aufgemotzte Mustangs bis
hin zu den chefigste Chevys, hat sich der wunde Hintern vom
“Hamsterradl” auch wirklich gelohnt!
Nichtsdestotrotz es ist “Tofino Time” (…half the Pace – twice the
pleasure…) und so nehmen wir montag morgens den Greyhound bus auf
die ander Seite der Insel. So viele tolle Erlebnisse und Geschichten
habe ich von diesem “verschlafenen” Surferort schon gehört, das es zu
einem meiner “Must-DOS” geworden ist. Anscheinend allerdings nicht nur
für mich! Die durch whale watching und sekayaking hochgepeitschten
touristenpreise verschlagen uns erst mal die Sprache. 40 Bucks fuer
eine Nacht auf dem Campingplatz (mit Blick aufs meer… aber wer will
sich das schon leisten?) Zum Glueck erhalten wir einen Hinweis zum
Wildcampen! So verbringen wir die erste Nacht in den “Woods” mit noch
viel besseren Blick auf den Pazifik und etwas mehr AbenteuerFeeling.
Den der Baer ist ja nie weit in Kanada :)
Am nächsten Morgen fuehren uns weitere “Local Tips” ins sog. POOLE’S
LAND, eine Art Hippie Kommune auf 100 Hektar kanada. Regenwald
verstreut. Dort kann man sich einen privaten Platz suchen oder erbauen
und fuer 50 Dollar, DIE WOCHE und einigen Stunden “Gartenarbeit”
bleiben. Noch dazu lernt man hier die witzigsten Leute kennen, weiß
immer was grad los ist, wo man “free Food” abstauben kann oder ob die
Band im Pub heute was drauf hat und was eigtl. “Toonie Tuesday” ist.
Hier lerne ich dann auch ne super liebe Schweizerin kennen, mit der
ich dann auch endlich mal wieder zum surfen komme!
Erstaunlicherweise war es noch nirgendwo leichter zu Hitch hiken wie
hier, allerdings geht es Alex und Mir langsam auc den kecks nicht
wirklich mobil zu sein…ja welch glorreicher Grund sich endlich
Longboards zu zulegen! Noch sind meine Knie heil, aber ich wurde
gewarnt ” Gravity works, Girl!” dennoch macht es einen heiden Spass
auf dem frisch geteerten Fahrradweg von Strand zu Strand zu cruisen.

Yes! We got stucked in Tofino.
Wir hatten Regen, Sonne, Wellen, Wind, gute Live Musik, einen
Skatekontest und ein hammer Feuerwerk zu Ehren des Canada Days. Und
nach fast 2 Wochen auf der Insel geht es nun mit der Faehre auf die
Naechste. In Cortes Island werden wir schon erwartet…zum wwoofen
(wer sich noch erinnert, aus meiner nz Zeit, das ist arbeiten auf
organischen Farmen fuer frei Unterkunft und Essen)
und wir wurden gewarnt, dieser Ort soll paradisisch sein!!!

Ein Kommentar

  1. Wir sind im Moment auf einer traumhaften Farm in der Mitte von Cortes Island…ich liebe diese Welt!
    …nur Solar Strom => kein Internet!



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